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oncohub

Software für die onkologische Schwerpunktpraxis

oncohub ist eine Individualentwicklung für eine onkologische Schwerpunktpraxis und löst dort eine in die Jahre gekommene Chemotherapie-Software ab. Die Software begleitet den patientenindividuellen Zytostatika-Prozess: Stammdaten und Laborwerte kommen aus der Praxisverwaltung T2med, die MFA legt Therapie und Bestellung an, die Ärztin oder der Arzt gibt final frei, die Apotheke bekommt die Anforderung verschlüsselt, und die dokumentierte Gabe geht zurück in die Patientenakte. oncohub läuft in der Praxis selbst, nicht in einer Cloud – der Dosis-Rechenkern ist als eigenständiger, isolierter Baustein abgegrenzt.

Live unter onkohub.mr-development.de

Betrieb
On-Premises in der Praxis
Anbindung
T2med (GDT + FHIR R4)
Anwendungsfälle
69 von 71 umgesetzt
Automatisierte Tests
8.694

Ansichten

Das Downloadportal mit Kurzbeschreibung und Anmeldung
Das Downloadportal mit Kurzbeschreibung und Anmeldung

Funktionen

Therapie & Freigabe

Therapie und Bestellung anlegen
Die MFA wählt ein Schema aus dem Praxiskatalog und legt Therapie und Bestellung an – Folgezyklen mit einem Klick.
Zweistufige Freigabe
Die MFA gibt vorläufig frei, die Ärztin oder der Arzt final – als Signatur mit erneuter Passwortabfrage und Prüfsumme über den Inhalt.
Gabe dokumentieren
Gabedaten werden je Position erfasst; Bestell-, Tages- und Patientenplan gibt es als PDF.
Kalender und Behandlungsräume
Aus Schema-Terminvorlagen entstehen Therapietermine, die direkt in Slots der Behandlungsräume gebucht werden.

Dosis & Stammdaten

Dosisberechnung mit Rechenweg
Dosis über Körperoberfläche oder Nierenfunktion (AUC nach Calvert mit GFR), mit nachvollziehbarem Rechenweg.
Substanz- und Schemakatalog
Substanzen und Schemata werden revisioniert gepflegt, mit Diagnosegruppen, Favoriten und Suche.

Anbindung & Apotheke

T2med-Anbindung
Stammdaten, Vitalwerte und Labor kommen per GDT herein, die dokumentierte Gabe geht zurück in die Akte.
Arbeitsplatz-Agent
Ein kleines Programm am Praxis-PC verbindet oncohub mit T2med und wird per Prüfcode freigeschaltet.
Verschlüsselter Apothekenkanal
Die Anforderung geht Ende-zu-Ende verschlüsselt über einen Briefkasten an die Apotheke – der Übermittlungsweg kann nicht mitlesen.

Betrieb & Nachvollziehbarkeit

Revisionssicheres Audit-Log
Jedes relevante Ereignis landet in einer verketteten, prüfbaren Protokollkette.
Verschlüsselte Backups
Sicherungen werden verschlüsselt erstellt, und die Wiederherstellung lässt sich testen.

So funktioniert es

  1. Patient aus T2med übernehmen

    Über den Arbeitsplatz-Agenten kommen Stammdaten, Vitalwerte und Laborwerte per GDT in oncohub.

  2. Therapie anlegen und Dosis prüfen

    Die MFA wählt das Schema, oncohub berechnet die Dosis und zeigt den Rechenweg.

  3. Zweistufig freigeben

    Die MFA gibt vorläufig frei, die Ärztin oder der Arzt signiert die finale Freigabe.

  4. Apotheke stellt her

    Die Anforderung geht verschlüsselt an die Apotheke, die sie lokal öffnet und die Herstellung zurückmeldet.

  5. Gabe dokumentieren

    Die Gabe wird in oncohub dokumentiert und an die Patientenakte in T2med zurückgegeben.

Datenschutz & Regulatorik

  • Läuft in der Praxis, nicht bei uns: Patientendaten liegen auf dem Praxis-Server, eine Installation je Praxis.
  • Der Apothekenkanal ist Ende-zu-Ende verschlüsselt (X25519, HKDF, AES-GCM); der Briefkasten im Internet nimmt nur versiegelte Umschläge an und kann nicht mitlesen.
  • Anmeldung mit argon2id-Passwörtern, Zwei-Faktor-Anmeldung (TOTP) und Rollenrechten für MFA, Arzt, Apotheke und Admin.
  • Append-only-Audit-Log, per HMAC verkettet und auf Lücken prüfbar.
  • Keine personenbezogenen Daten in Logs, URLs oder Demo-Daten; die Demo-Instanz enthält keine echten Patientendaten.
  • Der Dosis-Rechenkern ist als einziges Medizinprodukt-Modul isoliert; die CE-Zertifizierung steht noch aus.

Technik

  • TypeScript
  • Node.js 26
  • Fastify 5
  • Kysely
  • PostgreSQL 18
  • React 19
  • TanStack Query
  • pdf-lib
  • Vitest
  • GDT
  • FHIR R4
  • Docker
  • Caddy
  • Windows-Dienst (nativer Praxis-Server)
Version
Rechenkern 1.1.0

Häufige Fragen

Wo liegen die Patientendaten?

Auf dem Server in der Praxis. oncohub wird dort als Windows-Installation eingerichtet; die Installationsdatei kommt aus dem Downloadportal, das nur angemeldeten Praxen offensteht.

Wie arbeitet oncohub mit T2med zusammen?

Über zwei Wege: GDT für Stammdaten, Vitalwerte und Labor, FHIR R4 für den strukturierten Rückweg. Am Praxis-PC übernimmt der Arbeitsplatz-Agent die Brücke über den GDT-Austauschordner.

Wie kommt die Anforderung zur Apotheke?

Verschlüsselt über einen Briefkasten im Internet. Die Apotheke holt die Datei ab, öffnet sie lokal mit ihrem eigenen Schlüssel und quittiert – danach wird die Datei im Briefkasten gelöscht.

Ist oncohub ein zertifiziertes Medizinprodukt?

Noch nicht. Nur der Dosis-Rechenkern ist als Medizinprodukt abgegrenzt; seine CE-Zertifizierung steht aus und ist Voraussetzung, bevor weitere Praxen angebunden werden.

Kann ich oncohub ausprobieren?

Für Vorführungen und Schulungen gibt es eine Demo-Instanz mit Beispieldaten. Zugänge richten wir auf Anfrage ein.

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