Auffi 0.6: Natives Wayland, unbeaufsichtigter Zugriff und AGPL
Die neue Auffi-Version bringt native Wayland-Unterstützung (Plasma 6, GNOME 47), ein Dashboard mit Gerätekopplung für unbeaufsichtigten Zugriff und einen Direkt-Download für Windows. Die Lizenz ist jetzt AGPL-3.0.
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Auffi – das offene Screen-Sharing-Tool mit Fernsteuerung, früher Screenie – ist in Version 0.6 erschienen. Der Kern bleibt: ein 9-stelliger Code statt Konto, eine Peer-to-Peer-Verbindung per WebRTC, Ende-zu-Ende verschlüsselt mit DTLS-SRTP. Das Backend sieht nie Bildschirminhalte. Neu ist vor allem, wo und wie Auffi jetzt läuft.
Was in 0.6 neu ist
Linux-Desktops mit Wayland werden jetzt nativ unterstützt, und für wiederkehrende Fälle gibt es einen optionalen Konto-Modus.
- Natives Wayland über GStreamer und PipeWire (Plasma 6, GNOME 47), klassisches X11 weiterhin
- Dashboard mit Gerätekopplung für unbeaufsichtigten Zugriff (optionaler Konto-Modus)
- Windows-Direkt-Download – auch ohne Installation als portable .exe
- TURN-Relay für Verbindungen hinter strengen Firewalls; die Pakete bleiben dabei verschlüsselt
Lizenz: jetzt AGPL-3.0
Auffi steht ab sofort unter der AGPL-3.0: Wer Auffi forkt und als Dienst betreibt, muss seine Änderungen ebenfalls unter der AGPL-3.0 veröffentlichen. Für die Nutzung ändert sich nichts. Auffi bleibt kostenlos, die Referenzinstanz läuft auf auffi.app, und selbst hosten kannst du es weiterhin per Docker Compose.
Technik
- Tauri
- Rust
- WebRTC
- PipeWire
- Node.js
Häufige Fragen
Hieß Auffi nicht früher Screenie?
Ja. 2026 habe ich das Projekt von Screenie in Auffi umbenannt. Es ist unter auffi.app und github.com/phash/auffi erreichbar. Funktionsumfang und Architektur sind gewachsen, die Lizenz ist jetzt AGPL-3.0.
Bleibt der spontane Code-Modus erhalten?
Ja. Der anonyme 9-stellige Code mit aktiver Bestätigung bleibt der Standard. Der neue Konto-Modus mit Gerätekopplung ist optional – für unbeaufsichtigten Zugriff auf eigene Geräte.
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